1 Um verschiedene Holzteile miteinander zu verbinden oder Bauteile zu befestigen, ist der Einsatz von Nägeln empfehlenswert. Wichtig dabei sind die Größe und die Beschaffenheit der Nägel. Die Länge des Nagels sollte dabei je nach Dicke des verwendeten Holzstücks ausgewählt werden. Spezielle Sparrennägel können beispielsweise eine Länge von 180 bis 300 Millimetern haben bei einem Durchmesser von 6 Millimetern. Diese sehr langen Nägel dienen zur Befestigung von Sparren auf Pfetten und werden im Hallenbau eingesetzt. Nach dem Einschlagen können die jeweiligen Nagellängen noch überprüft werden, da die Köpfe jeweils markiert sind. Kleinere Nägel aus Stahl dienen in der Regel zur Verbindung von einfachen Holzlatten oder anderen Bauteilen mit einer geringeren Dicke. Diese Nägel können eine Länge von etwa 16 bis maximal 80 Millimetern haben und werden meist in einer größeren Stückzahl ausgeliefert. Weitere Spezialnägel sorgen beispielsweise für die Verbindung von Stahlblech und Holz, wie sogenannte Kammnägel. Die Besonderheit hierbei ist ein Profil mit scharfen Widerhaken, wodurch hohe Auszugswerte entstehen.
Vor allem wenn Gegenstände an Wänden angebracht werden sollen, empfiehlt sich der Einsatz von Hakensystemen. Hierfür können beispielsweise sogenannte Wandhaken eingesetzt werden. Diese bestehen aus vermessingtem Stahl und können verschiedene Größen von 0 bis 4 aufweisen. Befestigt werden die Haken mit Zylinderkopfnadeln, die in die Wand eingeschlagen werden.
Sollten Haken und Nägel zur Befestigung nicht ausreichen, können auch Schrauben oder Gewindestangen eingesetzt werden. Wichtig dabei ist das vorherige Einschlagen von Dübeln in das jeweilige Bohrloch, um eine höhere Tragfähigkeit zu erlangen. Die Tiefe des Bohrlochs kann genau geplant werden, da Dübel verschiedene Längen besitzen können.



