Mit SDS-PLUS bis Ø 30 mm gehören Stein- und Betonbohrer zu den großen Kalibern, welche Mauerwerk, Granit und Eisenarmierung mit Leichtigkeit durchbrechen. Überdurchschnittlich lange und große Einsatzwerkzeuge mit einer Arbeitslänge bis zu 950 mm sowie SDS-PLUS bis Ø 30 mm Schaftdurchmesser sind zum Gebrauch in schweren Bohrhämmern mit SDS-PLUS-Aufnahme konzipiert. Ein SDS Hammerbohrer besitzt eine massive, meißelförmige Spitze aus Hartmetall, welche über SDS-PLUS bis Ø 30 mm die Schlagenergie der Werkzeugmaschine optimal überträgt.
Die Qualität einzelner Bohrer und Bohrersätze mit SDS-PLUS bis Ø 30 mm erkennt man bei No-Name-Produkten kaum mit bloßem Auge. Auf der sicheren Seite ist man mit dem Kauf eines Marken-Bohrers der Klasse SDS-PLUS bis Ø 30 mm, dessen Schaft mit dem Herkunftsnachweis markiert ist. Bei Hammerbohrern mit SDS-PLUS bis Ø 30 mm gibt die eingelötete Hartmetallspitze den Ausschlag für gute Arbeitsergebnisse: Ist der Bohrkopf an preisgünstigen Einsatzwerkzeugen mit Farbanstrich versehen, so könnte trotz Eignung des Schaftes als SDS-PLUS bis Ø 30 mm schlechte Verarbeitung kaschiert sein. Auch Beschichtungen sollte man genau betrachten. Sind an der Oberfläche des SDS-PLUS bis Ø 30 mm Bläschen oder Unregelmäßigkeiten zu sehen, verabschiedet sich der Belag schon nach dem ersten Gebrauch.
Ein SDS-PLUS-Bohrer ist ebenfalls mit 10 mm und 15 mm Durchmesser erhältlich. Neben SDS-PLUS bis Ø 30 mm werden die alternativen Schaftformen "große Keilwelle" für große Metallbohrer sowie Holzbohrer bei Schlagbohrmaschinen verwendet. Der Sechskant als Schaftprofil wird für Bits bei Akkuschraubern mit entsprechenden Werkzeugaufnahmen verwendet. Die getrennten Mitnehmer- und Auflageflächen bei SDS-PLUS bis Ø 30 mm ermöglichen optimale Übertragung drehender und schlagender Impulse, ohne Verschleißerscheinungen zu zeigen. Zusammen mit neuer Schneidengeometrie verbesserte das werkzeuglose Stecksystem SDS-PLUS bis Ø 30 mm die Leistung unterschiedlicher Bohrertypen so effektiv, das mit der Weiterentwicklung SDS-MAX erfolgreich ein neuer Standard für schwere Bohrhämmer gesetzt wurde, der die Vorgängersysteme "Sechskant" und "große Keilwelle" weitgehend abgelöst hat.



