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Angst vor Einbruch? So können Sie sich schützen!

Statistisch gesehen, geschieht in Deutschland aller 2-3 Minuten ein Einbruch. Grund genug also, um entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen. In diesem Beitrag soll erläutert werden, wie Sie Ihr Zuhause schützen können und worauf Sie achten sollten.

Haben Sie eine Kellertür oder ein Kellerfenster? Wenn “Ja”, dann sollten Sie diese dringend sichern. Grund: 45%, also fast die Hälfte, aller Einbrüche geschehen über diese Zugänge. Besonders bei Neubauten und ähnlichen Gebäuden stellen Kellerfenster eine angenehme Möglichkeit dar, um sich Zutritt zu verschaffen.

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Sichern Sie daher am besten das Kellerfenster mit einem liegenden Gitterrost und einer Gitterrostsicherung ab. Sollten Sie dazu baubedingt keine Möglichkeit haben, können Sie auch ein Gitter direkt vor dem Fenster fest in das Mauerwerk einbringen. Auch Kellertüren sollten gesichert werden. Für Einbrecher sind diese fast schon eine Einladung in Ihr Haus, denn Kellertüren sind oftmals sehr alt, schlecht gesichert und liegen an schwer einsehbaren Punkten am Haus. Besonders durch die schwere Einsehbarkeit hat der Kriminelle dann alle Zeit der Welt, um sich Zugang zu verschaffen.

Mögliche Lösungsansätze dafür sind das Anbringen von Bewegungsmeldern, die bei Kontakt das Gebiet hell erleuchten und so den Einbrecher aus dem Konzept bringen, sowie die Installation besserer Verriegelungen und Schlösser direkt an der Tür.


Weitere 35% der Einbrüche verteilen sich auf Balkontür, Terrassentür und Erdgeschossfenster (Parterrefenster).

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Sie sollten schon beim Kauf darauf achten, dass diese von innen abschließbar sind (auch die Fenster). Meistens lassen sich diese aber auch einfach mit verschließbaren Griffen und Aushebesicherungen nachrüsten. Wenn Sie Terrassen-, Balkontüren und Fenster nun auch wirklich regelmäßig abschließen, können Sie dem Einbrecher das Diebesleben wesentlich erschweren. Da Balkon-, Terrassentüren und Fenster meistens aus Glas sind, versucht der Eindringling diese zuerst einzuschlagen um sie dann mit einem durchgestreckten Arm von innen normal zu öffnen. Bei einem abgeschlossenem Fenster muss der Einbrecher nun noch mehrmals das Glas beschädigen um mit seinem ganzen Körper hindurch zu passen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, von z. B. Nachbarn gehört zu werden.

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Des Weiteren ist ein eingeschlagenes Fenster aufgrund seiner scharfen Kanten nicht ganz ungefährlich und es kann passieren, dass sich der Dieb beim Eindringen verletzt und Spuren hinterlässt. Um das Einschlagen des Fensters und anderer gläserner Zugänge generell zu verhindern, empfiehlt sich die Installation von metallischen Rollläden und dafür geeigneten Klemmverschlüssen.

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, verringern Sie das Risiko eines Einbruchs bereits um 80%. So ist es häufig der Fall, dass der Einbrecher den ihm gebotenen Schwierigkeiten (und dem Risiko) aus dem Weg geht und sich ein anderes Gebäude sucht.

Falls Sie das Risiko eines Einbruchs noch weiter verringern wollen, so ist dies auch mit recht kostengünstigen Maßnahmen möglich. Bereits die Gestaltung eines Grundstücks entscheidet darüber, ob es vom Einbrecher als lohnendes Objekt eingeschätzt wird, oder nicht. Große, offene Flächen ohne Strauch- oder Baumbewuchs (z. B. eine flache Wiese) wirken grundsätzlich unattraktiv für jeden, der sich unbemerkt nähern will. Hierbei fehlt jeglicher Sichtschutz, welcher sowohl Annäherung als auch Flucht einfach macht. Entfernen Sie außerdem Objekte die dem Einbrecher den Einbruch erleichtern, indem Sie Kletterhilfen wie z. B. Leitern, Weinranken sowie Bäume, die direkt vor Fenstern stehen, entfernen.
Weitere allgemeine Tipps finden Sie hier.

Tresore sind ein nützlicher Zusatzschutz für Bargeld, Kontodaten oder andere wichtige Dokumente. Die meisten von ihnen schützen allerdings nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor der Zerstörung durch Feuer. Falls Sie bereits einen Tresor besitzen achten Sie bitte darauf, dass er möglichst unauffällig platziert (und verankert!) wurde. Sobald ein Einbrecher beim Erkunden der Ortschaft nämlich einen Tresor entdeckt hat, steigt nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines “Besuchs” sondern auch seine Bereitschaft es selbst mit guten Sicherheitsmaßnahmen aufzunehmen.
Weitere Links:
Verschiedene Montagemöglichkeiten von Tresoren…
Was sollte man beim Kauf von Tresoren beachten?

Wir hoffen, Ihnen mit diesem kleinen Ratgeber geholfen zu haben und wünschen Ihnen, dass diese Tipps bei Ihnen niemals nötig sein werden.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Team von www.handwerker-versand.de

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Kommentar

 
  • Kalus sagt:
    Alternativer Text

    Mit dem Wandeinbautresor WB 6 bekommt man einen soliden, schweren und gut verarbeiteten Tresor. Die Technik funktioniert einwandfrei und die Wandbefestigung stellte für mich kein Problem dar. Der Innenraum ist schön groß und so habe ich so die Möglichkeit mehrere Aktenordner aufrecht stehend zu lagern. Außderdem gibt es einen Zwischenboden im Tresor, der ausreichend groß dimensioniert wurde, um meine Datenträger und die “Schmuckstücke” meiner Frau im Tresor zu sichern.

 

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