Gaslöten
Gaslöten wird angewandt um z.B. Kupferrohre miteinander zu verbinden. Die Verbindung von Kupferrohren erfolgt durch Weichlöten oder durch Hartlöten. Beide Verfahren sind letztendlich gleichwertig – der Unterschied zwischen beiden liegt an der Arbeitstemperatur und damit auch im zu verwendenden Lot.
Die zu verbindenden Teile werden mit dem Reinigungsvlies metallisch blank gerieben ( vor allem die Enden müssen gründlich gereinigt werden), damit eine feste Verbindung entstehen kann.
Das Flussmittel
wird gleichmäßig z.B. mit einem Lötwasser-Pinsel
auf das Rohrende aufgetragen, da somit die Oxidhäute auf den Lötflächen entfernt werden. Nur dadurch kann das Lot die zu verbindenden Metalle richtig benetzen. Nun wird das Fitting fest auf das Rohrende geschoben. Anschließend wird die Lötstelle gleichmäßig erwärmt bis das Flussmittel silbrig glänzt. Es muss mit der Unterseite begonnen werden, da die Wärme nach oben steigt. Das Lot wird dann direkt an die Lötstelle herangeführt. Wenn das Lot beim Kontakt mit dem Metall schmilzt, ist die richtige Arbeitstemperatur erreicht. Es fließt durch die Kapillarwirkung in die Fuge, die nicht größer als 0,2 – 0,4 mm betragen sollte, und verbindet die Teile. Es wird solange Lot zugeführt bis sich an der Unterseite ein Tropfen bildet. Die Teile müssen solange fixiert bleiben bis das Lot gehärtet ist.
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