Im Herbst Kompost wenden

Alternativer Text

Sie haben sich entschieden einen Kompost Ihr Eigen zu nennen und haben diesen schon kräftig genutzt? Aber was nun? – Gartenexperten raten jetzt in der dritten Jahreszeit zur Neuanlage.

Im Herbst gibt es ausreichend Nachschub für den Kompost: Laub, Häcksel- und Schnittgut sowie verblühte Sommerpflanzen. Diese werden im nächsten Jahr für frischen organischen Dünger aus Eigenproduktion sorgen. Damit der Komposthaufen bis dahin funktionstüchtig bleibt und die darin lebenden Nützlinge ordentlich arbeiten können, heißt es von Zeit zu Zeit: gut durchmischen.

Außerdem kann der bereits verrotteter Kompost entnommen und über Rabatten und Beeten als Winterschutz verteilt werden. Anschließend muss der Komposthaufen gewendet bzw. neu angelegt werden. Die unterste Schicht (ca. 10-20 cm dick) sollte dabei aus grobem Gehölzschnitt (Zweigen, zerkleinerten Ästen) bestehen. Diese Schicht dient als Drainage und Belüftung für das aufgebrachte Material, da der Kompost sonst zu faulen beginnt, wenn er zu nass wird.

Wann der „Bio-Dünger“ fertig ist, erkennt man an seiner dunklen Farbe, dem frischen Duft nach Waldboden und an der krümeligen Konsistenz. Je nach Zusammensetzung des organischen Abfalls kann der Zersetzungs- bzw. Reifeprozess von 4 Monaten bis zu 1 Jahr oder sogar noch länger dauern.

Link: Was kommt in den Kompost?

Das könnte Dich auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort

XHTML: Diese Tags kannst du nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>