Tapezieren leicht gemacht

Da es jetzt draußen immer kälter wird und man nun im Garten nicht mehr „heimwerkeln“ kann, entschied ich mich mal wieder etwas im Haus zu tun.

Ich ging also durch alle Räume und sah, dass das Wohnzimmer wieder einen neuen Anstrich vertragen könnte. Da mein Freund die ganze Woche nicht da sein würde, musste ich wohl selbst ans Werk.

Malerarbeiten ausführen

Ein neuer Anstrich für die Wohnung

Gesagt, getan. Ich setzte mich an den Computer und suchte nach einer passenden Anleitung wie man es nun ordentlich hinter sich bringt. Ich fand eine sehr gut erklärte Beschreibung und wollte los legen. Sofort fiel mir auf, dass ich gar nicht alle Hilfsmittel und Materialien im Haus hatte…

Nach langer Suche in vielen Onlineshops fand ich auf handwerker-versand.de alles was ich benötigte. Nach ein paar Tagen war die Lieferung dann da und ich konnte beginnen.

Los geht es mit dem Tapezieren

Als erstes legte ich die Maler-Abdeckfolie mit integriertem Klebeband bereit, dass auch ja kein Kleister auf den Boden kommt. Dann musste ich natürlich auch noch die alte Tapete von der Wand bekommen. Dazu benutzte ich Metylan  Tapeten- Ablöser. Ich war begeistert wie unglaublich schnell sich die alte Tapete damit von der Wand gelöst hatte und so war der zweite Schritt ganz schnell abgehakt.

Als Nächstes entfernte ich alle noch vorhandenen Unebenheiten mit einem Stück Schleifpapier. Dann maß ich die gebrauchte Tapetenlänge ab und legte sie auf meinen Tapeziertisch. Ich entschloss mich, einen Verschnitt Länge von ca. 5 cm mit einzuberechnen. Danach begann das Einkleistern.

Ich entschied mich für Metylan spezial Tapeten-Kleister, mit ihm habe ich schon mehrmals gute Erfahrungen gehabt. Ich löste ihn ca. 30 min in kaltem Wasser, dann verteilte ich ihn mit einer Deckenbürste. Danach legte ich die Tapetenbahn jeweils zur Mitte zusammen und ließ sie für 10 Minuten weichen. Nach den 10 Minuten begann für mich der schwerste Teil, das herankleben.

Ich klappte die obere Tapetenhälfte auf und fixierte sie an der oberen Wandkante. Als die Tapetenhälfte gerade saß, strich ich mit einer Tapezierbürste drüber um sie zu befestigen. So machte ich es mit jeder nachfolgenden Bahn. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, drückte ich die Kanten mit einer Tapeten-Andruckwalze aus Moosgummi fest.

Als ich fertig war, schnitt ich die noch überstehenden Stücke der Tapete mit einem Sicherheitsmesser 1 Stück ab und ließ alles trocknen. Nach einem Tag, kontrollierte ich noch einmal Bahn für Bahn ob sich Blasen gebildet haben. Sollten sich welche gebildet haben, kann man mit einer spitzen Nadel hineinstechen und den überschüssigen Kleber ausdrücken. Mit dem Ergebnis war ich mehr als begeistert und überlege nun welchen Raum ich als nächstes verschönere 😉

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