Handwerker und Heimwerker Blog

Der Fiskars Gartenspaten im Praxiseinsatz

Unser Projekt Gartenumgestaltung nahm ein jähes Ende, als beim Umgraben der alte Spaten durchbrach. Die Randsteine waren einfach eine Nummer zu groß für das altgediente Gartengerät.

Randbegrenzung mit dem Fiskars Spaten entfernen.

Der Fiskars Spaten hatte bei unseren Arbeiten viel Auszustehen.

 

Ein neuer musste her, da kam uns die Möglichkeit des Produkttests von handwerker-versand.de sehr gelegen.

 

Wir haben uns bewusst für einen Fiskars Spaten entschieden. Qualität und Weiterempfehlung stimmen hier einfach. Nun blieb noch die Frage: Wie soll der Spaten sein, rund oder spitz, mit oder ohne Teleskopgriff? Wir entschieden uns für das spitze und herkömmliche Modell ohne Teleskopgriff.

Unsere Projekte für den Fiskars Spaten Produkttest:

Die Randsteine zwischen Rasen und Beeten müssen weg. Wir möchten eine einheitliche Rasenfläche mit kleinen Stauden statt den vorhandenen Beetreihen anlegen.

Der Rasen ist eine weiche, bemooste Fläche. Von Gräsern fehlt jede Spur. Die Entscheidung stand zwischen: Vertikutieren bis zum Umfallen oder Umgraben und neu säen. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden. Umgraben bedeutet Muskeleinsatz pur und das einzige Hilfsmittel wird unter Dauereinsatz ausgiebig getestet. Was will man mehr?

Als Letztes wird ein 60cm tiefer und 4m langer Graben von Kellerwand zu Grundstücksgrenze benötigt, um das neue Elektro-Erdkabel zu verlegen. Eigenleistung spart schließlich Baggerkosten.

Damit dürfte der Produkttest Fiskars Spaten unter jeglichen Bedingungen und Anwendungen, die ein Spaten so durchleben muss, glücken. Wir waren gespannt, ob das Fiskars Modell wirklich mehr aushält als ein herkömmlicher Baumarkt- oder Discounterspaten.

Die Ankunft des Fiskars Spaten

Gut verpackt und gepolstert fand unser Testspaten den Weg zu uns und das in kürzester Zeit. Zwar lässt das nicht auf die Qualität des Spatens schließen, aber einen Pluspunkt kriegt handwerker-versand.de damit definitiv! Nun ging es ans Auspacken.

Fiskars Spaten gut verpackt.

Gut verpackt und unversehrt kam der
Fiskars Spaten bei uns an.

 

Der erste Eindruck vom Spaten verspricht auf alle Fälle viel: Der Griff ist wirklich ergonomisch geformt und wirkt arbeitsfreundlicher als unser alter. Die Spitze am Spatenende mag Gewöhnungssache sein, doch wir haben uns bewusst dafür entschieden, da wir viele Wurzeln in der Erde haben und wir so sicher besser unter den Randsteinen einhaken können.

Fiskars Spaten unbenutzt

So sieht unser Testprodukt in seiner ganzen Pracht und unbenutzt aus.

 

Und richtig begeistert hat mich der Griff. Denn dieser ist geschlossen und bietet in jeder Situation besten Halt, wo man bei anderen Modellen abrutscht. Was ich störend fand, doch das ist Geschmackssache und mich kann jeder für verrückt erklären (ich verstehe das, doch der Perfektionist kommt überall zu Tage): Der Fiskars-Aufkleber.

Aufkleber entfernen am Fiskars Spaten

Wen´s nicht stört…
Für alle anderen, mein Tipp: Benzin gegen Aufkleber.

 

Der musste weg und das war gar nicht so einfach. Der klebrige Sticker ging einfach nicht ab und es mussten härtere Mittel ran: Benzin. Dann war der Fiskars Spaten blitzeblank, die Besitzerin höchstzufrieden und es konnte zur Arbeit gerufen werden.

Projekt 1: Rasenkanten mit dem Fiskars Spaten entfernen

Wer genau aufs Bild schaut, der erkennt schon Projekt 2, doch dazu später mehr. Ein Dorn im Auge waren uns die alten Rasenkantensteine aus schwerem Beton. Wir wollten eine einheitliche Rasenfläche in der sich Blumen und Stauden harmonisch in die Grünfläche eingliedern statt eines ordentlich angelegten Beets mit Unkrautpotenzial.

Fiskars Spaten im Einsatz

Auf geht´s mit dem neuen Fiskars Spaten.

 

Der Boden war durch viele Nadelbäume in der näheren Umgebung eine echt harte Nuss. Der Spaten und auch die Manneskraft hatte ordentlich zu kämpfen. Anstechen, mit Fußkraft in die Erde treten, federnde Bewegungen ausführen und an verschiedenen Stellen mehrmals ansetzen: Siehe da, die schweren Betonsteine kommen an die Oberfläche. Besonders gut hat sich die Spitze des Fiskars Spaten unter die Steine setzen lassen. Das gab mehr Halt und das Arbeiten ging viel schneller, als gedacht vonstatten. Klar brauchte es eine Menge Kraft, doch hier hatte der alte Spaten kläglich ausgesehen und war schließlich sogar gescheitert. Der ergonomisch geformte Griff unterstützte die Hebelwirkung und die Rasenkanten gaben dem Spaten schnell nach!

Projekt 2: Umgraben

Beim Umgraben muss ich ehrlicherweise sagen: Es gab kaum einen Unterschied zum alten Spaten. Hier ist Kraft gefragt und äußere Umstände wie Härte der Erde und Vorhandensein von Wurzeln und Steinen erschweren oder erleichtern die Arbeit, weniger der richtige Spaten. Wir haben nach einer Weile abgebrochen, denn die Rasenfläche rennt nicht davon und auch der Fiskars Spaten macht das Umgraben nicht gerade zum Vergnügen. Soviel sei verraten 😉

Projekt 3: Die Schneise für das Elektro-Erdkabel graben

Vor dieser Arbeit hat es mir gegraut. Ein tiefes Loch, Wurzeln (ein Baum steht unmittelbar daneben) und eine kiesige Oberfläche. Ein Eis klingt verlockender. Kurzzeitig wollte ich den Baggerfahrer anrufen, doch ich wurde abgehalten. Die Männer haben die Arbeit übernommen. Einer mit Fiskars Spaten, der andere mit einem Modell aus früheren Zeiten.

Große Unterschiede gab es bei dieser Handarbeit nicht. Der Fiskars Stiel war jedoch belastbarer und auch besser in der Hebelwirkung bei Wurzeln und Co. Beim Graben nahmen sich die Spaten nichts. Ein weiterer Vorteil des Fiskars-Spaten war aber dann doch die kleine Spitze. Sie durchtrennte kleinere Wurzeln und grub sich besser in die Tiefe, als der Gerade.

Arbeitserleichterung mir dem Fiskars Spaten

Dieser Fiskars Spaten hat definitiv seinen Zweck erfüllt und ist sein Geld wert.

 

Fertig sind wir noch lange nicht, das Graben geht weiter. Doch der Fiskars Spaten bekommt von uns eine Weiterempfehlung. Die Stabilität hat uns überzeugt und auch in Sachen Form und Biegung des Stiels hat Fiskars den Gärtnerspaten gut durchdacht. Trotz gehobenem Preis, eine super Leistung für ein so einfaches Gartengerät. Einen Bagger darf man trotzdem nicht erwarten 😉

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