Der Rosenschnitt im Garten

Sandra W. schrieb:

Nun ist es Zeit für den Rosenschnitt im Herbst.

Oder besser gesagt: für den Rosenschnitt, wenn es langsam Winter wird und die ersten Minusgrade Blattgrün und Knospen erfrieren lassen.

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Denn Rosen können auch bei uns bis in den Dezember blühen, wenn es die Temperaturen zulassen. Vorher gibt es also keinerlei Veranlassung sie abzuschneiden, es sei denn, das Wetter ist so nass, daß die Blätter schon am Stängel faulen. Und genau das ist auch der Grund, warum Rosen im Vorwinter überhaupt geschnitten werden müssen.

Der „Herbstschnitt“ dient eigentlich nur dazu, über den Winter Pflanzenkrankheiten zu verhindern. Denn abgestorbenes Pflanzenmaterial ist die Brutstätte für Pilze, Fäulnis und Infektionen.

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Damit erst gar keine Rosentriebe erfrieren können, werden sie rechtzeitig abgeschnitten. Dieser Rosenschnitt ist also nicht ganz so wichtig, wie der Frühjahresschnitt. Der Rosen-Frühjahresschnitt ist im Gegensatz dazu, nämlich ein gezielter Wuchsanreiz, auch um die Rose in die gewünschte Form wachsen zu lassen.

Beim Herbstschnitt braucht man also nicht ganz so viel Sorgfalt walten lassen. Die beliebte Anweisung die Rosen im Herbst bis auf das fünfte-achte Auge runter zuschneiden, ist zwar generell zutreffend, aber oftmals gar nicht machbar. Ebenfalls, dass so hoch über einem Auge geschnitten wird, wie der Stängel dort breit ist.

Mit diesen Anweisungen müssen Sie nur noch darauf achten, dass sie alle Rosentriebe auf etwa die gleiche Höhe schneiden. Dann wird noch alles tote Holz herausgeschnitten.

Der Frühjahrsschnitt wird aber noch extremer!

Natürlich sieht der korrekte Rosenschnitt für den Laien ziemlich brutal aus, doch tatsächlich kann man eine Rose kaum mit der Schere umbringen. Solange noch ein Auge über der Veredelungsstelle bleibt, wird sie wieder üppig austreiben!

Wer seinen Rosen im Winter etwas Gutes tun will, kann sie noch mit etwas Tannenreisig einpacken oder durch eine Rosenschutzvlieshaube vor eisigem Wind zu schützen.

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Ebenfalls wird gern empfohlen die Veredelungsstelle mit Erde „anzuhäufeln“, so dass sie etwas vor Kälte geschützt ist.
Unsere Erfahrung sagt jedoch, dass lockerer Mulch dazu viel besser geeignet ist, da nasse Erde auch zu Fäulnis führen kann und weniger gut schützt. Beide Maßnahmen sind jedoch nur nötig, wenn mit strengem Frost zu rechnen ist.

Gartentip:

Auch wenn beim Rosenschnitt im Herbst noch ein paar Knospen an der Rose sind, schneiden Sie sie ab. Wenn man sie drinnen in eine Vase stellt, haben sie noch die Chance aufzugehen. Draußen ist bei Kälte das Wachstum so langsam, dass sie eher am Stengel verfaulen.

Für weitere Fragen zum Thema „Wie bereite ich meinen Garten auf den Winter vor“ stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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