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Die richtige Ausrüstung für die Holzarbeit

Im Frühjahr ist wieder die Zeit, um für den Kamin oder auch das Lagerfeuer, Holz zu schlagen und einzulagern. Gerade um Kosten zu sparen, aber für ein angenehmeres Heizen, haben viele Hausbesitzer Kamin- und Kachelöfen installiert. Diese benötigen natürlich genügend Brennstoff. Um die Kosten weiter reduzieren zu können, ist es am besten, das Holz selbst im Wald zu schlagen und zu verarbeiten. Meist gibt der Staatsforst im Herbst und Frühjahr gewisse Zeitfenster heraus, zu denen der Privatmann Holz schlagen darf.

 

Forstarbeit

Ohne die richtige Ausrüstung sollten Sie keine Waldarbeiten durchführen.

 

Vorbereitung ist alles

Je nach Bundesland sind die Zeit- und Mengenkontingente zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. Abgerechnet wird meist in Raum- oder Festmetern. Ein Festmeter ist ein Holzstapel mit einem Volumen von 1 m³ (inklusive Zwischenräume). Die Preise sind hierfür sehr unterschiedlich.

Wenn Sie von einer Standardheizung umrüsten möchten, so können Sie von 3-5 kW Heizleistung pro Festmeter ausgehen (abhängig vom jeweiligen Holz). Schauen Sie einfach auf die Kesselleistung Ihrer jetzigen Heizung und ziehen Sie einen Vergleich.

Beachten Sie außerdem, dass Sie frisch geschlagenes Holz mindestens 1 Jahr trocken lagern müssen. Daher sollten Sie immer 2 Jahre im Voraus denken. Das bezieht sich nicht nur auf immerwährenden Nachschub, sondern auch auf genügend Lagerplatz. 20 – 30 Festmeter und mehr nehmen sehr viel Platz weg, das ist nicht zu verachten. Doch beginnen wir mit dem grundlegendsten: der richtigen Ausrüstung.

 

Die Ausrüstung

Jedem sollte klar sein, dass es mit einer leistungsstarken Markenkettensäge noch nicht mit einer guten Ausstattung für Baumfällarbeiten im Wald getan ist. Deshalb stellen wir Ihnen hier eine kleine Auswahl an Mindestmaterial vor.

 

Eine Kettensäge mit mind. 1,6 kW Leistung und einem Schwert mit einer Länge von 30 cm aufwärts.

  • In unserem Online-Shop finden Sie eine große Auswahl an Kettensägen. Für den private Gebrauch empfiehlt sich bspw. die Makita Benzinkettensäge DCS3410TH-35. Diese besitzt eine Leistung von 1,7 kW und ein 35 cm Schwert.

Tipp: Nutzen Sie auch biologisch abbaubare Schmierstoffe für Ihre Kettensäge. Der Wald ist ein Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen, die man vor Ölverschmutzungen bewahren muss. Ein spezieller Kanister erleichtert den Transport und die Lagerung enorm.

Spaltkeile und -hämmer, mit denen Sie besonders die größeren Holzstücke direkt im Wald spalten können.

  • Hierfür empfehlen wir den Fiskars Spaltkeil Safe, der durch seine spezielle Form das Spalten größerer Holzstücke erleichtert, in Verbindung mit dem Spalthammer von Ochsenkopf.

Um kleinere Holzstücke zu Spalten, eine spezielle Spaltaxt.

  • Eine sehr gute Qualität bietet hier, neben anderen Herstellern, die Firma Ochsenkopf mit Ihrer Spaltfix. Der sehr robuste Kopf gleitet durch das Holz, wie durch Butter, so macht Holzhacken Spaß.

Um Ihre Sicherheit vollends zu wahren, benötigen Sie außerdem unbedingt eine Schnittschutzhose, einen Helm mit Gesichts- und Gehörschutz und spezielle Schuhe.

  • Neben der speziellen Schutzkleidung, empfiehlt es sich außerdem, einen Verbandkasten griffbereit zu halten. Und auch passende Handschuhe dürfen bei der Waldarbeit nicht fehlen.

Haben Sie einmal die passende Ausrüstung zusammen, sollten Sie, wenn Sie das noch nicht können, den richtigen Umgang mit der Kettensäge lernen. Diese sogenannten Kettensägenlehrgänge werden meist von Baumärkten angeboten und erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier lernen die Teilnehmer neben der theoretischen Grundbildung in Bezug auf die Sicherheit auch den praktischen Umgang mit der Kettensäge.

 

Trocken und sicher

Haben Sie das Holz im Wald gesägt, sollten Sie es außerdem Spalten. Das hilft Ihnen dabei, das Holz schneller zu trocknen und erleichtert das Aufstapeln. Um den Trocknungsprozess weiter zu beschleunigen sollten Sie auch die Rinde vom Holz abtrennen. Trocknen Sie diese separat in Weidenkörben. Trockene Rinde eignet sich perfekt für das Anzünden Ihres Kamins bzw. Ofens.

 

Welches Holz?

Schon in der Schule lernen wir, dass es Hart- und Weichhölzer gibt. Eichen und Buchen besitzen den höchsten Heizwert pro Festmeter. Das bedeutet, dass diese Hölzer am Besten dafür geeignet sind, über einen langen Zeitraum eine angenehme Wärme abzugeben. Doch besonders zum Anzünden und für eine schöne Glut, benötigen Sie weicheres Holz, wie Linde oder Pappel.

Für ein tolles Aroma in offenen Kaminen, empfehlen wir Ihnen immer mal wieder ein Stück Birke in das Feuer  zu geben. Die darin enthaltenen Öle entwickeln eine bläuliche Flamme und einen angenehmen Geruch.

 

Wir hoffen Ihnen mit dieser Übersicht einen guten Überblick über die passenden Werkzeuge für Ihre nächste Holzaktion aufgezeigt zu haben.

Sollten Sie noch weitere Ideen oder vielleicht Anregungen haben, freuen wir uns auf Ihre Kommentare.

 

Ihr Marketing-Team

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