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Erstbehandlung von Zäunen – Teil 2 der Reihe „Zaun streichen“

In unserem ersten Teil wurden mit einer kurzen Anleitung die Arbeitsschritte zum Thema „Zaun streichen“ einfach und kurz erläutert. In diesem zweiten Teil gehen wir auf die Auswahl von verschiedenen Lasuren, Ölen und Farben ein, erklären deren Wirkung und gehen auf Vor- und Nachteile bei der Erstbehandlung von Holzzäunen ein. Zusätzlich gibt es einen kurzen Überblick zur richtigen Pflege von Metallzäunen.

Holz streichen mit Öl

Nicht immer eignet sich ein Öl
für den Witterungsschutz bei Zäunen.

 

Um Ihr Holz und Metall gut vor verschiedenen Wettereinflüssen zu schützen, sollten Sie Ihren Zaun regelmäßig pflegen. Doch sollten schon wichtige Vorüberlegungen beim Zaunbau gemacht werden.

Wichtige Tipps für einen Holzzaun:

  • Die einzelnen Holzelemente sollten keinen Bodenkontakt haben, sonst beschleunigt sich der Verwitterungsprozess.
  • Zaunpfähle in Metallschuhe setzen, sodass der Pfahl nicht von unten faulen kann.
  • Die Enden der Holzlatten sollten angespitzt sein, da dadurch das Regenwasser besser abfließen kann
  • Im kompletten Zeitraum des Zaunbaus sollte es nicht regnen

Wichtige Tipps für einen Metallzaun:

  • Algen/ Moose immer regelmäßig mit einem Hochdruckreiniger entfernen
  • Metallzäune dürfen keinen Kontakt mit Ästen oder Pflanzen haben, da an diesen Stellen der Lack abgehen kann und das Eisen schneller rostet

Welche Möglichkeiten gibt es zur intensiven Pflege von Holzzäunen bei der Erstbehandlung?

Holzöl, Lasur, Holzschutzfarbe,Imprägnierungen. Die Möglichkeiten zur richtigen Pflege von Holz sind heute vielfältig. Doch hat jeder Anstrich seine Vor- und Nachteile. Welcher Lack ist besonders wichtig bei der Erstbehandlung?

1. Möglichkeit: Die Imprägnierung

Die Imprägnierung schützt Ihr Holz vor UV- Strahlung sowie vor Pilzbefall. Durch das Kesseldruckverfahren dringt die Salzlösung tief in das Holz ein und schützt daher das Holz langfristig.

2. Möglichkeit: Holzschutzlasuren

Holzschutzlasuren gibt es in 2 Ausführungen. Entweder eine Dickschichtlasur oder eine Dünnschichtlasur. Beim Zaun streichen benutzt man vorzugsweise die Dünnschichtlasur. Die Lasur verhinderte effektiv das Abblättern der Farbe vom Material und verstärkt zusätzlich den Farbton. Empfehlenswert sind „2 in 1“-Lasuren , die neben der Lasur auch ein Imprägniermittel enthalten.

3. Möglichkeit: Holzschutzfarben

Die Holzschutzfarbe bildet eine zusätzliche Schutzschicht über das Holz. Jedoch sollten vor der Verwendung von Holzschutzfarbe mehrere Vorarbeiten erledigt werden. Zum einen sollte, wenn vorhanden, die alte Farbe umfassend entfernt werden und zum anderen vorher eine Lasur oder Imprägnierung gleichmäßig aufgetragen werden.

4. Möglichkeit: Holzöl

Holzöl intensiviert noch einmal den Farbton des Holzes. Jedoch sind mehrere Anstriche im Jahr nötig. Der Nachteil von Holzöl ist der fehlende Schutz gegen UV- Einstrahlung und Pilzbefall.

Fazit: Die aufgelisteten Möglichkeiten sind hervorragende Schutzmittel für Ihren Gartenzaun. Jedoch sollte Holzöl vermieden werden, da dieses keinen so umfassenden Schutz garantiert wie die anderen 3 Anstriche. Am besten eignet sich eine Lasur. Diese bietet einen umfassenden Schutz und bringt die Maserung des Holzes noch einmal intensiver zum Vorschein.

Wie lange hält ein Anstrich?

Bekanntlich ist die Pflege von Holz sehr umfassend. Dabei muss das Holz, was täglich mit verschiedenen Wettereinflüssen und Mikroorganismen in Kontakt steht, noch intensiver gepflegt werden. Deshalb können keine genauen Angaben darüber gemacht werden, in welchen Abständen der Zaun einen neuen Anstrich benötigt. Teilweise kann die nötige Pflege vom abblätternden Lack abgeleitet werden. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass aller 3 bis 6 Jahre eine Erneuerung des Gartenzaunes nötig ist.

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