Geräte zur Brennholz-Herstellung

Beim Fällen von Bäumen benötigen Sie einige Geräte, um aus den gefällten Stämmen Brennholz für den Ofen oder den Kamin zu machen.

Sie schlagen zunächst mit einer Fällaxt ein Keil aus dem Holz des Stammes schräg zur Faserrichtung von oben und von unten. Die Axt wird dabei im Unterschied zum Beil mit beiden Händen geführt. Den Keil können Sie bis zu zwei Drittel in den Stamm schlagen, je nach Neigung und gewünschter Fallrichtung. Dann hauen Sie von der Rückseite, leicht nach oben versetzt ein weiterer Keil aus bis der Baum fällt.


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Anstelle des Aushauens des zweiten Keils können Sie hier auch einen Schnitt mit einer Kettensäge setzen. Die Axt wird anschließend zum Entasten der gefällter Bäume genutzt. Der gefällte, entastete Stamm schneiden Sie jetzt mit Hilfe einer Kettensäge in „handliche“ Stücke.


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Mit der Spaltaxt spalten Sie das nun zersägte Holz, um das Brennholz herzustellen. Dabei schlagen Sie die Schneide der Axt parallel zur Faserrichtung in die Schnittfläche des Holzes. Da Spaltäxte einen deutlich größeren Keilwinkel als Fälläxte besitzen, sind die Spaltkräfte, unabhängig von ihrer kinetischen Energie, durch ihre Keilform um ein vielfaches höher als die vorwärts treibende Kraft.


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Häufig wird Brennholz aber auch mit einem speziellen Spalthammer oder Spalter zerkleinert -diese weisen einen Keilwinkel bis zu 40° auf. Holzspalter werden die zum Aufspalten von Baumstücken benutzt. Dabei wird das Holzstück gegen einen Spaltkeil oder -kreuz getrieben und so gespalten. Sollen beispielsweise nur kurze Stücke für den Kamin gespalten werden, reicht ein Spalter mit kurzer Spaltlänge aus (z. B. 37 cm maximaler Länge).


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Brennholzwippsägen eignen sich spezielle zum Schneiden von Brennholz. Das rechtwinklig zur V- oder U-förmigen Wippe angeordnete Sägeblatt rotiert in einer Schutzvorrichtung. Auf der rechten Seite befindet sich ein Schlitz, in welchen das Sägeblatt eintaucht.
Die Wippe ist im unteren Bereich des Gestells gelagert und muss mit leichtem Druck gegen das Sägeblatt geführt werden. Die Schutzvorrichtung des Blattes öffnet und schließt parallel mit der Wippbewegung. Die Holzstücke oder Stämme werden nun links auf die Wippe gelegt. Nach dem Absägen fallen die Holzscheite rechts herunter. Zu Ihrer Sicherheit zieht eine Feder die Wippe nach dem Loslassen in deren ursprüngliche Ausgangslage zurück, um ein selbstständiges Verharren der Wippe am Sägeblatt zu verhindern. Neuere Sägen verfügen meist über einen elektronischen Bremsschalter mit Nullspannungsauslöser.


Folgende persönliche Schutzausrüstung sollten sie um Ihrer eigener Sicherheit Willen tragen:

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– Schutzhelm
– Augenschutz o. Gesichtsschutz
– Gehörschutz

– Schnittschutzschuhe
– Schnittschutzhose
– Sägenhandschuhe / Arbeitsschutzhandschuhe
– Jacke mit Leucht- / Signalstreifen


Mit freundlichen Grüßen Meline Lüß

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Kommentar

 
  • KLAKLI sagt:

    Vorsicht witzig!

    „Das sind ja wirklich hübsche Laubsägearbeiten, die Du da aus Sperrholz gefertigt hast“, lobt Hilde ihre Freundin.

    „Erlaube mal, das sind selbstgebackene Kekse…“

 

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