Geschichte der Schrauber

Uwe Kirmse schrieb:

Schrauben sind seit fast 3000 Jahren bekannt. Bereits um 700 v. Chr. benutzte der assyrische König Sin-ahhe-eriba die Archimedische Schraube zur Wasserversorgung der im heutigen Irak liegenden Stadt Ninive sowie der hängenden Gärten von Babylon. Die Archimedische Schraube war allerdings im Gegensatz zu heutigen Schrauben nicht als Verbindungselement nutzbar.

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Die ersten Schrauben mit Fokus auf die Verbindung zweier Elemente, wurden im 1. Jahrhundert vor Christus in öl- und Weinpressen eingesetzt und bestanden aus Holz.

Die Metallschrauben entstanden zu Beginn des 15. Jahrhunderts in Europa. Die aufwendige Herstellung und die damit verbundenen, sehr hohen Kosten verhinderten allerdings, dass sie sich allgemein durchsetzen konnten. Erst im Zeitalter der Industrialisierung (ca. 18. Jahrhundert) konnten Metallschrauben mithilfe moderner Maschinen kostengünstig und in großen Mengen hergestellt werden.

Zeitgleich mit der Verbreitung der Metallschrauben, wurden auch die ersten Hand-Schraubendreher entwickelt und hergestellt. Diese waren die Vorläufer der elektrischen Schrauber.

Moderne Elektroschrauber können dem Anwender die Arbeit erheblich erleichtern. Sie ersetzen manuelle Arbeit durch mechanische und können so den Arbeitsaufwand minimieren. Viele Schrauber werden inzwischen herstellerseitig mit Zusatzfunktionen ausgestattet, sodass sie noch individueller einsetzbar sind. Hier ein paar Beispielschrauber:

  • Drehschlagschrauber
  • Bohrschrauber
  • Schlagbohrschrauber
  • Magazinschrauber
  • Quadroschrauber

Besonderes Augenmerk gilt dabei den Quadroschraubern, welche die Funktionen von vier Werkzeugen (Bohrschrauber, Schlagbohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagschrauber) in sich vereinen.

 

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Schrauber werden auch in Zukunft weiter vom technischen Fortschritt profitieren. Im Laufe der Zeit sind Elektroschrauber bereits leistungsfähiger, stabiler und kompakter geworden. Diese Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten fortsetzen. So könnten Erkenntnisse der Quantenmechanik und fortschrittliche Prozessorfertigungsverfahren dazu dienen, den Stromkreis – und damit auch die ganze Maschine – noch kompakter zu gestalten. Bahnbrechende neue Materialien (z. B. aus Luft- und Raumfahrt) wären in der Lage, die Werkzeuge in Zukunft noch stabiler zu machen und dabei gleichzeitig ihr Gewicht zu reduzieren. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Bildquellen:

– #22277062 – © ernstboese – Fotolia.com
– Bosch Bilderdatenbank

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