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Umfassende Tipps zum Zaun streichen – Teil 1

Die Gartensaison hat schon lange begonnen. Die Blumen blühen, das Gemüse wächst und die ersten Ernten sind überstanden. Doch zu einem gut aussehenden Garten gehört ein gut gepflegter Zaun. Dieser dient nicht nur zur Verschönerung des Gartens sondern auch zum Schutz vor Eindringlingen wie Füchsen, Wildschweinen oder andere unerwünschten Besuchern.

Zaun streichen

Gelegentlich benötigt ein Zaun auch Pflege,
der richtige Anstrich sollte es dann sein.

Die Pflege sollte daher nicht zu kurz kommen. Holzgartenzäune sind das ganze Jahr über verschiedenen Witterungen ausgesetzt. Ob Sonne, Regen oder Schnee – das Holz wird bei ungenügender Pflege auf Dauer geschädigt. Um dies zu verhindern werden im folgenden Beitrag Tipps zur richtigen Pflege gegeben, sodass Ihr Zaun einen längerfristigen und umfassenden Schutz erlangt.

Schritt für Schritt zum neuen „alten“ Zaun

Um Ihren Zaun umfassend zu schützen sollte dieser – wenn möglich und nötig – jährlich einen neuen Anstrich bekommen. Ohne diesen Anstrich würde das Holz allmählich verrotten. In folgender Anleitung kann dies verhindert werden:

1. Schritt: Reinigung des Zaunes

Dass Ihr Zaun Pflege benötigt, erkennen Sie meist an einer abblätternden Farbe vom Zaun. Dies sieht nicht nur unschön aus sondern erweckt auch bei den Besuchern einen schlechten bzw. ungepflegten Eindruck des Gartens.
Zuerst sollten alle Unsauberkeiten entfernt werden. Über Jahre hinweg kann sich auf dem Holz Moos bilden. Dieser sollte umgehend entfernt werden. Mit einem Hochdruckreiniger oder einer einfachen Bürste mit Seifenwasser lässt sich das Moos leicht und effektiv entfernen. Aber auch Farbreste sollten mit einer Drahtbürste ausreichend entfernt werden.

Wichtig: Das Reinigen sollte einige Tage vor der Auftragung des neuen Aufstrichs erfolgen, damit das Holz anschließend einige Zeit zum trocknen hat und somit ein idealer Untergrund geschaffen wird.

2. Schritt: Erster Farbanstrich

Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, sollten Sie verschiedenen Dekorationen sowie das Pflaster in unmittelbarer Nähe des Zaunes vor Farbspritzern schützen. Hilfreich sind hier Abdeckplanen und Panzerband.
Der erste Farbanstrich dient lediglich zur Grundierung. Die Grundierung dient zum Schutz des Holzes vor verschiedenen, schädlichen Organismen wie Pilzen.

Nachdem dieser erste Anstrich gut auf dem Holz getrocknet ist sollte das Material mit einer Farbe, einem Lack oder einer Lasur überstrichen werden. Welche der drei Anstriche am geeignetsten für Ihren Zaun ist, erfahren Sie im zweiten Teil der Reihe „Zaun streichen“.

Tipp: Sie sollten den 1. Anstrich dünn auf das Holz auftragen. Erst bei Ihrem zweiten Anstrich sollte mehr Farbe aufgetragen werden.

Wichtig: Benutzen Sie beim „Zaun streichen“ eine Atemschutzmaske. Die meisten Farben und Lasuren enthalten giftige Stoffe und können Ihre Gesundheit schädigen. Zudem sollte auf die Trocknungszeit des Herstellers geachtet werden.

3. Schritt: Zaun anschleifen

Bevor Sie mit dem zweiten Anstrich beginnen, sollte das Holz noch einmal grob angeschliffen werden. Beachten Sie dabei, dass bei diesem Vorgang das Holz trocken sein muss. Das Anschleifen dient nicht dazu die Grundierung wieder zu entfernen, sondern um das Material anzurauen. Dadurch bleibt der zweite Anstrich besser und länger haften.

Wichtig: Die Staubreste die beim Anschleifen auf dem Holz entstehen, sollten bestenfalls mit einem Staubsauger oder -bläser entfernt werden.

4. Schritt: Zweiter Farbanstrich

Der zweite Farbanstrich bildet den wichtigsten Arbeitsschritt. Daher sollten Sie sich dafür viel Zeit nehmen und sauber arbeiten. Sie tragen dabei den Anstrich mit einer Rolle oder einem Pinsel gleichmäßig auf das Material auf.

Wichtig: Vermeiden Sie den Anstrich bei Regenwetter aufzutragen. Bei kälteren Bedingungen sollte die Farbe vorher aufgewärmt werden, um später besser zu haften.

Mit dieser kurzen Anleitung erschaffen Sie im Handumdrehen einen erneuerten Zaun, der nun nicht nur mit seinem neuen Antlitz punktet sondern auch einen sicheren Schutz des Holzes gewährleistet.

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