Natürliche Feinde

Stephanie Purschke schrieb:
Kaum etwas macht dem gutmutigen Hobbygärtner mehr zu schaffen, als beobachten zu müssen, wie mit Liebe herangezogene Blüh- oder Nutzpflanzen von Schädlingen oder Krankheiten befallen werden. Dem Einsatz der „chemischen Keule“ hat der Gesetzgeber in mehreren Fällen den Riegel des Pflanzenschutzschrankes vorgeschoben. Denn viele der älteren Pflanzenschutzmitteln hatten neben dem gewünschten Eigenschaften der Schädlingsbekämpfung auch unerwünschte Nebenwirkungen für den Anwender, dessen Kinder und Haustiere. Deshalb ist es wichtig und sinnvoll immer mehr zu ökologisch unbedenklichen Mitteln zu greifen, denn chemischer Pflanzenschutz ist auch immer ein Eingriff in das ökologische Gleichgewicht!

Bestell-Set Nützlinge gegen Schadinsekten

Aber nicht mit natürlichen Feinden: Die von Neudorff einsetzbaren Nützlinge ist die unbedenklichste Methode der gezielten Schädlingsbekämpfung. Diese sind meist anwendbar in geschlossenen Räumen z. B. im Haus oder Gewächshaus. Die Nützlinge sind in Pappenwaben verpackt und werden auf die von Schädlingen befallene Pflanze gestreut. Die Schädlinge werden nun von den Nützlingen vertilgt, z. B. eine einzige Florfliegenlarve kann bis zu 300 Blattläuse oder Thripse vertilgen.

Bekämpfung:
· – CC-Florfliegen gegen Blattläuse und Thripse
· – AA-Räuberische Gallmücken gegen Blattläuse
· – HM-Nematoden gegen Dickmaulrüssler
· – PP-Raubmilben gegen Spinnmilben
· -CM-Australischer Marienkäfer gegen Woll- und Schmierläuse
· – EF-Schlupfwespen gegen Weihe Fliegen
· – SF-Nematoden gegen Trauermücken


Schädlingsarten:

Blattläuse: verschiedene Lausarten stechen die Pflanze an und saugen den Saft. (Sie sitzen bevorzugt an Blattunterseiten und an jungen Trieben). Dabei entsteht klebriger Honigtau, auf dem sich schwarze Ruhtaupilze ansiedeln können.

Spinnmilbe: sind mit bloßen Auge kaum zu erkennen. Auf dem Blättern erscheinen weißlich-gelbe Aufhellungen, bis die Blattfläche grau bis bronzefarben wird. Feinste Gespinste überziehen die befallenen Pflanzenteile.

Dickmaulrüssler: der Befall äußert sich durch buchtartige Frahspuren am Blattrand der meist hartlaubigen Pflanzen. Der nachtaktive Käfer ist ca. 1cm lang und grauschwarz.

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Kommentar

 
  • Lilly sagt:

    Sehr schöner Beitrag zum Thema „Natürliche Feinde“.

    Wirklich interessant und gut zu lesen… Danke 🙂

    Hier habe ich ergänzend zu Deinem Beitrag, einen auch sehr guten Artikel zum Thema „Woll- und Schmierlaus„.

    Ist sicher auch hilfreich für Deine Leser.

    LG
    Lilly

 

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