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Vor- und Nachteile eines Thermokomposters

Viele Hobbygärtner sind der Meinung, dass ein Thermokomposter „wahre Wunder“ vollbringen kann, denn dieser Gartenhelfer ist ein Meister im schnellen und effektiven Kompostieren.

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Der wichtigste Vorteil eines Thermokomposters ist die rasante Herstellung der wertvollen Komposterde. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Komposter, bei dem es zwei bis drei Jahre dauern kann bis die Bioabfälle vererdet sind, produziert der Thermokomposter die Düngererde in nur 6- 8 Wochen.

Komposter

Das heißt, in einem Thermokomposter verrotten die Abfälle aus Haus und Garten viel schneller als auf einem Komposthaufen unter freiem Himmel.

Aber warum ist das so?

Durch den abgeschlossenen Behälter, der aus wetterfestem Recycling-Kunststoff hergestellt ist, entsteht eine höhere Temperatur, da die Wärme besser im Inneren des Komposters gespeichert wird. Das beschleunigt die Verrottung, sofern der Thermobehälter korrekt geschichtet und mit Hilfe des Deckels abgedeckt wurde. Ist dies nicht der Fall, fault es im Inneren des Thermobehälters vor sich hin, statt zu verrotten. Ferner ermöglicht Ihnen der Deckel ein bequemes Befüllen des Thermo-Komposters von oben.

Tipp: Die Zugabe von Kalk oder anderen reifeprozessbeschleunigende Mittel ist in der Regel nicht erforderlich.

An den Seitenwänden hat der Thermo-Komposter viele Belüftungslöscher, die dafür sorgen, dass eine gute Luftzirkulation herrscht und somit die Feuchtigkeits- und Schimmelbildung im Kompost gehemmt wird. Das ist außerordentlich wichtig, wenn Sie später gute Erde aus dem Gartenhelfer holen möchten.

Der Komposter lässt sich des Weiteren durch die konische Form wie eine Kuchenform vom Kompoststapel abziehen. Das ist zur Kontrolle und zur Entnahme des Kompostes besonders praktisch. Die Entnahme erfolgt aus den Entnahmeklappen am Boden. Alternativ können Sie die einzelnen Seitenteile mit wenigen Handgriffen abnehmen, um an das Kompostgut zu gelangen.

Im Gegensatz zu Thermokomposter kann man einen Komposthaufen unter freiem Himmel auch jahrelang beschichten. Es besteht die Möglichkeit aus einem natürlichen Kompost jederzeit die bereits verrottete Erde zu entnehmen. Und was noch zu grob ist, wird einfach wieder auf den Kompost geworfen. Dafür sollte man als ‚traditioneller Kompostverwerter’ ein Mehrkammernsystem besitzen, was aber eine nicht geringe Platzfrage darstellt.

Da kommt der Thermo-Komposter gelegen, der je nach Fassungsvermögen mehr oder weniger Platz in Anspruch nimmt.


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4 Kommentare »

 
  • Richard sagt:

    Beste Handwerker Seite die ich jemals im Netz gefunden habe!

  • schassinski sagt:

    klasse Handwerkerseite.
    Habe mit dem Komposter sehr gute Erfahrung gemacht,gebe ab und zu Beschleuniger dazu und giese auch ab und zu ,nach meiner Erfahrung ist das giesen sehr wichtig.

  • Gregor sagt:

    Klasse Seite und ein super hilfreicher Artikel – mir hätte der zumindest vor einem Jahr bevor ich meinen Thermokomposter angeschafft habe, echt weitergeholfen ! Like ! Viele Grüße

  • Peter sagt:

    Ich kann eigentlich nur gutes darüber berichten…

    Mein Kompost besteht alledings nur aus Küchenabfällen und neuerdings dem Mist der Nager, alles andere kommt direkt aufs Gemüsebeet oder wird auf einem separaten Haufen zwischengelagert…

 

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