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Woran erkenne ich die Bohrer, wenn sie wirr herum liegen?

Grundsätzlich bestehen alle Arten von modernen Bohrern aus einem runden Metallstab. An ihrem unteren Ende besitzen alle Bohrer mehrere Schneiden. Je nach zu bohrender Werkstoffart und je nach Verwendungszweck sind diese Schneiden am Ende eines Bohrers in unterschiedlichen Winkeln ausgeführt.

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Wer sich ein bisschen auskennt, dem fällt ein „auseinanderhalten“ nicht schwer…

Doch woran erkenne ich letztendlich die einzelnen Arten der Bohrer, wenn diese wirr auf einem Haufen liegen?

So erkennen Sie die Steinbohrer

Die Beton-, Stein- oder Widiabohrer besitzen grundsätzlich einen zylindrischen metallenen Schaft, auf dem eine sogenannte Wendelnut eingearbeitet worden ist. Diese ist ausschließlich dazu da, um das Steinmehl aus dem Bohrloch heraus zu transportieren und an ihren Seiten nicht angeschärft.

Die Wendelnut funktioniert beim Steinbohrer nach dem Prinzip der Archimedischen Schraube. An der Spitze jedes Beton-, Stein- oder Widiabohrers befindet sich stets eine beidseitig meißelartig angeschliffene Platte aus Hartmetall. Diese muss die auftretenden Stöße beim Schlagbohren in Stein oder in Beton aufnehmen.

An diesen Merkmalen erkenne ich den Holzbohrer

Der moderne Holzbohrer ist grundsätzlich leicht an seiner sogenannten Zentrierspitze zu erkennen. Diese befindet sich stets unmittelbar in der Mitte des Bohrkopfes und kann sowohl als einfache Spitze, wie aber auch als Gewinde ausgearbeitet sein. Sie dient der Zentrierung des jeweiligen Holzbohrers in der Mitte der zu bohrenden Holzwerkstoffe, Spanplatten, Sperrhölzer, Furniere, beschichteten Kunstwerkstoffe oder Vollhölzer.

Es gibt den modernen Holzbohrer in unterschiedlicher Form und Gestalt. So beispielsweise als Bitbohrer, als Forstnerbohrer, als Schalungsbohrer, als Schlangenbohrer, als Nagelbohrer, als Spiralbohrer und als Zapfenschneider. Stets ist er jedoch überaus deutlich an seiner charakteristischen langen Zentrierspitze in der Mitte des Bohrkopfes zu erkennen.

Daran erkenne ich den Metallbohrer

Mit einem modernen Metallbohrer können nicht nur Stahl, Aluminium oder Messing gebohrt werden, sondern außerdem auch noch diverse Arten von Kunststoffen. Der Metallbohrer ist als Spiralbohrer ausgeführt und besteht grundsätzlich aus einem zylindrischen Metallschaft. Am Ende des Metallbohrers sitzen zwei scharfe Schneiden. Diese befinden sich entweder in einem Winkel von 118 Grad oder von 130 Grad zueinander. Da der Metallbohrer speziell für die Metallbearbeitung ausgelegt ist, sind seine Schneiden über die gesamte Länge des Schafts scharf und geschliffen.

Weil jeder Metallbohrer besonders hohe Temperaturen verkraften muss, besteht er meist aus dem typischen Material HSS-Stahl (High Speed Steel). Den modernen Metallbohrer gibt es in den Ausführungen als Bit-Bohrer, als Edelstahlbohrer, als Fassadenbohrer oder Dachdeckerbohrer, als Karrosseriebohrer, als Schweisspunktbohrer, als Spiralbohrer und als Zentrierbohrer.

So erkenne ich den Blechschälbohrer

Der Blechschälbohrer dient dem gratfreien Bohren und dem Aufreiben von Profilen, von Blechen und auch von kompletten Rohren. Grundsätzlich ist ein moderner Blechschälbohrer heute zur Metallbearbeitung aus HSS-Stahl gefertigt. Er hat stets eine konische Form und sein Bohrkopf erinnert an die charakteristische Spitze einer Rakete.

Dies ist der Glasbohrer

Der Glasbohrer besitzt keinen konventionellen Schneid- oder Bohrkopf. Er erinnert an einen Stift und seine Schneide besteht ausschließlich aus einer diamantgeschliffenen Lanzette aus speziellem Hartmetall, welche während der schnellen Rotation durch das zu bohrende Glas hindurch schabt. Der Glasbohrer lässt sich jedoch nicht nur zur Bearbeitung von Glas verwenden. Er eignet sich auch für Keramik.

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Kommentar

 
  • Peter sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag.

    Ich habe mehrere Bohrer herumliegen.

    Ich gehe gleich mal schauen, ob ich alle Bohrer zusammen bekomme.

    Liebe Grüße

    Peter

 

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