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Produkttest Tomatenhaus – Teil 1: Aufbau

Die Lieferung erfolgte schnell und einwandfrei verpackt. Schon auf den ersten Blick war zu erkennen: Das ist nicht so ein Spielzeug aus dem Baumarkt.
Die Bedienungsanleitung sah auch so aus, als ob der Aufbau nicht besonders schwierig sei. Also habe ich meinen 13-jährigen Sohn gefragt, ob er Lust hat, für mich den Tester zu spielen. Da er recht geschickt ist und Spaß an so etwas hat, war er sofort dabei.

Tomatenhaus Windhager

Gut verpackt kam das Tomatenhaus zum Testen bei uns an

 Der Produkttest geht in die erste Runde

Also erst einmal alles ausgepackt, die einzelnen Teile ausgelegt, Vollzähligkeit kontrolliert. Wie nicht anders zu erwarten, war alles komplett. Nun nur noch Schraubenschlüssel, Gummihammer und Wasserwaage geholt und es konnte losgehen.

Der Aufbau ist wirklich leicht verständlich. Alle Metallteile des Gestells bestehen aus stabilem, verzinktem Stahlrohr und werden verschraubt. Zusätzlich werden auf der Oberseite Metallstreben zur Abstützung des Dachs eingehängt. Aber auch das macht einen sehr soliden Eindruck.

Das Tomatenhaus wird aufgebaut

Mein 13-jähriger Sohn beim Aufbau des Tomatenhauses

 

Das Tomatenhaus nimmt langsam Gestalt an

Zum Verschrauben sollte man am besten zu zweit sein. Der Aufbau ist sicherlich auch allein zu meistern, aber jemand, der die Konstruktion beim Schrauben mal festhält, erleichtert das Ganze doch sehr.

Nachdem das Gerüst zusammengebaut war, haben wir die Bodenanker an der ausgewählten Stelle im Boden befestigt.

Also – nochmal genau messen und an den entsprechenden Stellen die Stahlrohre mit dem Gummihammer in den Boden schlagen. Auch wenn wir keinen englischen Rasen auf weichem Gartenboden haben, funktionierte das mit einem Gummihammer einwandfrei. Die Bodenanker sind sehr stabil und man bekommt keine Angst, irgendetwas zu verbiegen.

Danach haben wir die Bodenanker mit der Wasserwaage ausgerichtet, Metallgerüst draufsetzen, festschrauben – passt. Zum Schluss muss natürlich noch die Folie aufgezogen werden. Hierzu könnte eine kurze Anleitung nicht schaden. Natürlich ist das keine Hexerei, aber z. B. wäre ein Hinweis sinnvoll, dass man die Folie vor dem Überziehen am besten komplett öffnet.

Meine Eindrücke zum Produkttest

Auch wenn die Metallteile sehr gut passen und verarbeitet sind, gibt es ein paar Kanten, an denen man sich leicht die Folie beschädigen kann.

Außerdem könnten Hinweise ergänzt werden, dass man die Schrauben zur Verbindung der Querstreben möglichst nach innen drehen sollte. Denn diese Schrauben sind m. E. etwas zu lang. Auf jeden Fall stehen sie etwas hervor, was ebenfalls schnell zu Löchern in der Folie führen könnte.

Die Folie selbst ist qualitativ ebenfalls sehr hochwertig. Ebenfalls nicht vergleichbar mit der Billigfolie, die oftmals für Baumarktprodukte verwendet wird. Hier bin ich optimistisch, dass sie auch länger als zwei Jahre hält.

Das aufgebaute Tomatenzelt

Fertig aufgebaut ragt das Tomatenhaus nun in unserem Garten empor

Positiv ist mir noch aufgefallen, dass man diese Folie passend bei der gleichen Firma günstig nachkaufen kann. Das Metallgestell sieht so aus, als ob man sehr lange Freude daran haben wird. Und da ist es beruhigend, wenn man im Falle eines Falles auch mal eine Ersatzfolie kaufen kann.

Die Folie passt sehr genau über das Gestell und wird mit mehreren Klettverschlüssen am Gestänge befestigt. Die Frontseite kann komplett geöffnet werden. Die langen Klettverschlüsse an den Seiten halten sehr gut. Wenn man die Frontseite aufrollt, kann man sie oben mit drei stabilen Bändern befestigen, damit die Sonne ungehindert auf die Tomaten scheinen kann.

An den Seiten und der Rückseite liegt die Folie ca. 40 cm auf dem Boden auf. Das gefällt mir sehr gut, da ich so das Tomatenhaus mit Steinen beschweren kann. Damit steht es noch stabiler als es ohnehin schon ist.

Der erste Eindruck ist sehr vielversprechend. Ich freue mich schon darauf, das Haus im Praxiseinsatz zu testen. Es sollte sicher Platz für vier oder fünf große Tomatenpflanzen in Kübeln bieten…

… wer wissen möchte, wie der Produkttest weiter geht, sollte Ende des Sommers mal wieder vorbeischauen, dann gibt es einen erneuten Bericht, wie die Tomatenpflanzen gewachsen und wie ertragreich die Ernte war 😉

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